Alk



Alk


Manch einer denkt, 

Alkohol macht Laune und Mut, tötet die Sorgen des Alltags und am nächsten Tag ist alles wieder gut.

 Doch, jene Menschen, die so denken, irren sich,

 denn zu viel Alkohol tötet dich.

Langsam schleichen sich die Folgen des Alkohols ins Leben ein, 

manch Trinker merkt gar nicht mehr, wie sehr er ist mit sich und seinem Leben allein. 

Wirklich gute Freunde stehen meist nicht mehr in seinem Leben, 

weil er dem Alkohol mehr Aufmerksamkeit und Beachtung tut geben.

Viele sagen, Alkohol löst Kummer und Sorgen, doch was ist mit dem nächsten Morgen? 

Was ist mit jenen Menschen, die einen Alkoholiker lieben? 

Sie werden durch sein Tun, sein Handeln, von ihm selbst vertrieben. 

Die Laster des Lebens sind noch immer da, egal wie hoch der Alkohol Pegel am Tag zuvor war.

Man hat vielleicht mal ein paar Stunden gelacht, mit dem Alkohol im Blut mal nicht an seine Sorgen gedacht.

 Vielleicht hat man mit Freunden am Tresen gesessen, doch ist der Alkohol raus, sind die einander gesagten Worte bereits meist wieder vergessen.

Menschen, die einem gegenüberstehen, irgendwann anfangen, keine Glaubwürdigkeit in den Worten eines Trinkers zu sehen. 

Er selber merkt es kaum, 

denn durch den Alkohol verliert er denken, Zeit und Raum. 

Er bewegt sich irgendwann nur noch in seiner eigenen Welt, welche ihm ja auch gefällt. 

Er sucht Gründe, warum er muss Alkohol zu sich nehmen, es ist fast beschämend.

Man steht neben ihm in seinem Leben, versucht ihm immer wieder eine Chance zu geben. 

Doch, er selbst merkt es kaum, für den anderen bleiben die Worte vom ihm nur Hoffnung und Traum. 

Irgendwann ein gewaltiger Schmerz entsteht, wenn man erkennt, das man mit einem Alkoholiker lebt.

Egal,

 wie sehr man jenen Menschen liebt, wie oft man ihm vergibt, 

solange er weiter trinkt, man selbst in der Traurigkeit seines Herzes ertrinkt. 

Wenn man mit dem Alkohol nicht umgehen kann, verliert man sich selbst irgendwann. 

Man belügt sich selbst in und mit seinem Leben, tut einem anderem niemals die Chance geben, 

das dieser kann in seinem Leben bleiben, nein, ein Alkoholiker sorgt dafür, 

das der andere wird leiden.

Unbewusst wird das Geschehen, denn er kann die Realität des Lebens nicht mehr wahrnehmen, sehen. 

Die meisten Trinker wollen ihren Alkoholkonsum nicht sehen, geben stets anderen die Schuld für die Situationen des Lebens, die geschehen.

 So mancher tat dem Alkohol mehr Aufmerksamkeit und Beachtung als alles andere, geben. 

Dadurch verlor so mancher Trinker schon Familie, Job, Freunde Kinder im Leben. 

Das Zwischenmenschliche wird von einem Trinker kaum mehr gesehen, 

er wird immer seinen eigenen Weg gehen. 

Meist ist es ihm egal, ob hinter ihm Frau und Kinder stehen, 

ihn nüchtern als wunderbaren Mann und Familienvater sehen.

 

Stellt man einen Trinker vor die Wahl, „Alkohol oder ich“, wird es für den Partner zur Qual.

 Ein Trinker wird meist sagen: 

„ok, dann geh, wenn du mein MAL WAS TRINKEN nicht verstehst“.


Wie soll ein Partner damit leben, wenn er das Gefühl hat, der Mensch, den er liebt, 

tut dem Alkohol einen höheren Status geben.

Liebe, so habe ich einst mal gedacht, ist eine so starke Macht.

 Ich habe gedacht, dass wenn man einander tut lieben, 

das der Alkohol wird aus dem Leben vertrieben. 

Doch heute muss ich mir eingestehen, das es falsch war, das so zu sehen. 

Ja, ich habe wirklich mal so gedacht, doch heute weiß ich. 

Die Liebe hat gegen den Alkohol keine Macht.


Der Alkohol wird immer der Stärkere sein, 

die Familie geht kaputt und am Ende ist jeder allein.

Gleich, wie groß die Liebe zu einem Trinker ist, man muss verstehen,

 das jener die Liebe nicht erkennt,

 nicht wird sehen. 

Er wird meist in seiner eigenen Welt bleiben, 

egal wie sehr die Menschen, die ihn lieben, leiden.

Oft ist es so, das die Menschen, die einen Trinker lieben, 

durch ihn selbst werden vertrieben. 

Sie werden irgendwann gehen, weil sie sein Tun und Handeln nicht können verstehen. 

Ich weiß, wovon ich schreibe und ich spüre noch heute, wie sehr ich unter jenen Zeilen leide. 

Ich weiß, wovon ich spreche und manchmal glaubte ich, das ich daran zerbreche.

Denn,

 ich bin eine Frau,

 die einen Alkoholiker liebt, jener aber unserer Liebe, unserer Familie keine Chance gibt. 

Er hat sich für den Alkohol entschieden, 

gleich das wir ihm sagten, das wir ihn lieben.

 In tiefer Traurigkeit bin ich eines Tages dann gegangen, 

mit meinen Gefühlen in meinem Herzen gefangen.

In Liebe werde ich stets seinen Namen nennen, 

auch wenn sich unsere Wege mussten trennen.

Ich für mich kann nur sagen,


 jeder der mit Alkohol nicht umgehen kann, 

sollte den Schritt zu den Anonymen Alkoholikern wagen.